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Gips in der Zahntechnik – Materialeigenschaften und Bearbeitung

Dentalgips (auch "Gibs" genannt – umgangssprachliche Schreibweise für Gips) ist das meistverwendete Modellmaterial im Dentallabor. Gipsmodelle sind die Grundlage jeder zahntechnischen Arbeit, von der Kronenherstellung bis zur Totalprothese.

Gipsarten in der Zahntechnik

Dentalmarkt unterscheidet mehrere Klassen: Klasse-2-Gips (Modelliergips) für einfache Modelle, Klasse-3-Gips (Hartgips) für Arbeitsmodelle, und Klasse-4-Gips (Superhartgips) für präzise Sägemodelle und Stümpfe. Je höher die Klasse, desto höher die Druckfestigkeit und desto robustere Instrumente werden für die Bearbeitung benötigt.

Gipsfräser und Werkzeuge für das Zahnlabor

Gips ist abrasiv und verschleißt Instrumente schnell – wichtig sind daher Instrumente mit hoher Standzeit und guter Spanabfuhr. Für das Sägen von Gipsmodellen eignen sich Gips-Diamantscheiben – perforiert und gezahnt für bessere Kühlung. Für Fräsarbeiten am Gipsmodell sind der Hartmetallfräser SGF – speziell für Gips, mit Führungsphase und s-förmiger Zentralschneide für supergroben Abtrag – sowie der Hartmetallfräser KGF bewährt. Für Sägemodelle und Pins: Pinbohrer konisch für Giroform- und Zeiser-kompatible Sockelplatten.

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