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3D-Druck-Kunststoffe in der Zahntechnik – Materialeigenschaften und Bearbeitung

Der dentale 3D-Druck hat den Laboralltag grundlegend verändert. Photopolymer-Resins werden per SLA oder DLP schichtweise aufgebaut und nach dem Druck lichtgehärtet. PMMA-basierte 3D-Druck-Kunststoffe eignen sich für Langzeitprovisorien, Schienen und Bohrschablonen. Composite-Resins werden für Modelle und kieferorthopädische Geräte eingesetzt. Alle gedruckten Bauteile benötigen eine Nachbearbeitung: Entfernen von Stützstrukturen, Glätten von Schichtlinien, Randanpassung und Politur.

Kunststoff fräsen in der Zahntechnik – besondere Anforderungen

3D-Druck-Kunststoffe sind thermoplastisch und temperaturempfindlich – Überhitzung beim Fräsen führt zu Verformungen, Ausbrüchen an Schichtgrenzen und Oberflächenschäden. Instrumente mit ruhigem Lauf und reduzierter Wärmeentwicklung sind entscheidend. Hartmetallfräser mit Fasenschliff wie KGF und KNF für PMMA und Splintmaterial bieten kontrollierten Lauf ohne Rattern. Für Stützstrukturen eignen sich Hartmetall-Fissurenbohrer in Zylinder- und Konusform.

Polieren von 3D-Druck-Kunststoffen

Für Alignerschienen und Tiefziehfolien sind die Softies Alignerpolierer optimal – Elastomer-Fasern mit Spezialimprägnierung, geringe Wärmeentwicklung, 5.000–8.000 min⁻¹. Für PMMA-Provisorien und Prothesenbasen aus dem 3D-Drucker stehen Universalpolierer und Schwabbel am Poliermotor bereit.

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